Häufige Fragen

FAQ

Wie können wir Ihnen helfen?

Wo finde ich meine Buchungsnummer?

Buchungsbestätigung
Stornierungsbestätigung

Wenn Sie Ihren Flug im Internet gebucht haben, haben Sie eine E-Mail von Air Berlin erhalten.
Suchen Sie mit der Suchfunktion in Ihrem E-Mail-Programm unter den Stichworten „airberlin“ oder do-not-reply@invoices.airberlin.com nach der Mail mit Ihrer Buchungsbestätigung. In dieser Mail finden Sie als Anhang ein PDF-Dokument mit der Buchungsbestätigung.
In der Buchungsbestätigung enthalten ist auch die Buchungsnummer. Diese ist sechsstellig und besteht aus Großbuchstaben und Zahlen. Bitte achten Sie darauf, dass „0“ und „O“ sich ähnlich sehen. Speichern Sie diese Datei am besten in einem Verzeichnis. Dann können Sie sie über die Funktion „Durchsuchen“ in unserer Eingabemaske hochladen. Wenn der Flug von Air Berlin storniert worden ist, haben Sie per E-Mail auch eine Stornierungsbestätigung bekommen. Auch auf dieser befindet sich die Buchungsnummer.


Warum kann ich meine Buchungsbestätigung nicht hochladen? (Format & Dateigrößen)

Wenn Sie die Original-PDF hochladen, die Sie von Air Berlin bekommen haben, kann eigentlich nichts schiefgehen. Sollten Sie die Buchungs- und/oder Stornierungsbestätigung nur noch in Papierform gehabt haben und müssen Sie sie neu einscannen, dann bitte nur als PDF. Achten Sie bitte auf eine gute Auflösung, aber mehr als 2 MB groß sollte die PDF nicht sein.
Andere Formate (.tif oder .jpeg) können wir nicht verarbeiten.


Habe ich einen Anspruch gegen Air Berlin auf Rückzahlung des gezahlten Flugpreises?

Den Anspruch haben Sie. Leider ist er nichts wert, denn bei Air Berlin ist aller Voraussicht nach nichts zu holen. Es ist ja schon fraglich, ob in der noch vorhandenen Vermögensmasse genug vorhanden ist, um auch nur die Kosten des Insolvenzverfahrens zu decken.


Was passiert mit meinen Daten? Werden diese für Werbezwecke o.Ä. verwendet?

Ihre Daten werden von uns nur für den Zweck der Geltendmachung Ihrer Forderungen verwendet. Dazu müssen wir sie u.a. gegenüber dem Insolvenzverwalter der Air Berlin oder gegenüber Gerichten offenlegen. Wir werden sie in keinem Fall zu anderen Zwecken verwenden oder weitergeben.


Kann ich den Anspruch selbst im Insolvenzverfahren anmelden?

Das können Sie tun. Nur: Bringen wird es Ihnen voraussichtlich außer Arbeit und Kosten nichts. Selbst dann nicht, wenn der Insolvenzverwalter Ihre Forderung anerkennt. Es könnte aber sogar sein, dass er sie ganz oder zumindest vorläufig bestreitet und von Ihnen einen Haufen zusätzlicher Unterlagen anfordert. Wenn Sie den Anspruch an AIRDEAL abtreten, wird AIRDEAL ihn zur Insolvenztabelle anmelden und Ihnen diese Arbeit abnehmen.


Welche Rechte hätte ich im Insolvenzverfahren?

Sie können, wenn der Insolvenzverwalter Ihre Forderung bestreitet, auf Eintragung in die Insolvenztabelle klagen. Das wird Geld kosten, das Sie aber selbst im Erfolgsfall nicht zurückbekommen. Sie könnten zu Gläubigerversammlungen fahren und dort Ihr Stimmrecht geltend machen (wenn Ihre Forderung vom Insolvenzverwalter anerkannt wurde), jedoch wird sich der Aufwand im Verhältnis zu dem, was Sie dabei erreichen könnten, mit höchster Wahrscheinlichkeit nicht lohnen.


Was für einen Vorteil bringt es dann, wenn ich die Forderung an AIRDEAL abtrete und AIRDEAL die Forderung im Insolvenzverfahren anmeldet?

AIRDEAL wird, wenn sich genügend geschädigte Fluggäste beteiligen, einer der größten Gläubiger im Insolvenzverfahren sein. AIRDEAL kann in der Gläubigerversammlung das Stimmrecht ausüben und möglicherweise einen Vertreter in den Gläubigerausschuss entsenden. Dort hätte dieser Einsichtsrecht in die wesentlichen Unterlagen von Air Berlin. Daraus können sich wertvolle Erkenntnisse für mögliche Ansprüche gegen Dritte ergeben. Außerdem wird der Insolvenzverwalter sich eher überlegen, ob er die Ansprüche bestreiten will, wenn ihm ein professionelles, anwaltlich kompetent beratenes Unternehmen mit einem Anspruch in Millionenhöhe gegenübertritt anstatt eines einzelnen Kleingläubigers.


Was wird AIRDEAL unternehmen, um meine Regressansprüche zu realisieren?

AIRDEAL wird intensiv prüfen, welche Ansprüche gegen Dritte bestehen könnten. Und dann, wenn eine ausreichende Erfolgsaussicht besteht, diese Ansprüche außergerichtlich und gerichtlich geltend machen oder entsprechende Musterverfahren führen.


Warum kann ich das nicht selber tun?

Das können Sie selbstverständlich. Doch das Verhältnis zwischen Aufwand/Risiko und Ertrag ist sehr ungünstig. Ein Beispiel: Beauftragen Sie einen Anwalt, 1.000 EUR einzuklagen, riskieren Sie bei zwei Instanzen über 1.500 EUR. Also mehr als 150 % der eingeklagten Forderung. Würde AIRDEAL gesammelte Ansprüche von 10 Mio. EUR einklagen, läge das Prozessrisiko selbst bei drei Instanzen nur noch bei rund 12 % der eingeklagten Summe. Außerdem kann AIRDEAL das Risiko durch Musterverfahren weiter reduzieren.


Könnte ich nicht abwarten, ob AIRDEAL oder andere Geschädigte Musterverfahren gewinnen, und dann meine Ansprüche selbst geltend machen?

Das könnten Sie theoretisch. Aber die Musterverfahren werden aller Voraussicht nach erst in der dritten Instanz, beim Bundesgerichtshof, entschieden. Das dauert. Und spätestens im Jahr 2020 verjähren Ihre Ansprüche. Außer Sie unterbrechen die Verjährung gerichtlich. Wofür Sie wieder Zeit, Geld und Arbeit investieren und riskieren müssten. Aber: Wollen Sie das wirklich tun, wenn jemand Ihnen dies gegen eine Erfolgsbeteiligung von rund einem Drittel abnimmt?


Welche Kosten oder Nachteile kommen auf mich zu, wenn ich die Forderung an AIRDEAL abtrete?

Überhaupt keine, außer der Beteiligung, die AIRDEAL im Erfolgsfall einbehält. AIRDEAL wird Forderungsinhaber und wird Ansprüche im eigenen Namen, aber auf Ihre Rechnung geltend machen. Damit tragen Sie keinerlei Kosten und keinerlei Risiko.


Wie hoch ist die Chance, dass überhaupt etwas bei der Sache herauskommt?

Wir haben die Sach- und Rechtslage geprüft. Nach heutiger Kenntnis können wir sagen: Es gibt deutliche Chancen, Regressansprüche zu realisieren. Sonst hätten wir dies hier nicht angepackt. Ein Musterverfahren führen auf jeden Fall. Aber wir sagen es offen: Es kann auch sein, dass die Gerichte am Ende urteilen, alle hätten rechtmäßig gehandelt. Und Regressansprüche der geschädigten Fluggäste gäbe es nicht. Aber hier gilt wie überall: Wer kämpft, kann verlieren. Wer nicht kämpft, hat schon verloren.


Ich habe Post vom Insolvenzverwalter der Air Berlin bekommen mit der Aufforderung, meine Ansprüche dort anzumelden. Was soll ich jetzt tun?

Wenn Sie uns die Ansprüche abtreten, brauchen Sie nichts zu tun. Wir melden die Ansprüche an.

Ich habe die Ansprüche bereits beim Insolvenzverwalter angemeldet. Kann ich sie trotzdem an Sie abtreten?

Ja, kein Problem. Wir bitten Sie nur, uns dies durch Anklicken des entsprechenden Häkchens mitzuteilen. Wir teilen dem Insolvenzverwalter die Abtretung mit und kümmern uns um alles Weitere.


Warum müssen die Ansprüche überhaupt beim Insolvenzverwalter angemeldet werden, wenn die Wahrscheinlichkeit, aus der Insolvenz etwas zu bekommen, so gering ist?

Aus mehreren Gründen:


Der Insolvenzverwalter schreibt, die Forderungen müssten bis zum 01.02.2018 bei ihm angemeldet werden. Ist das eine Ausschlussfrist?

Nein, Forderungen können auch noch später angemeldet werden. Allerdings kann der Insolvenzverwalter in diesem Fall die Kosten abziehen, die durch die verspätete Anmeldung anfallen. Außerdem gewähren später angemeldete Forderungen keine Stimme in der Gläubigerversammlung, die bereits am 24.01.2017 stattfindet.


Kann ich, wenn ich meine Forderung an AIRDEAL abgetreten habe, noch zur Gläubigerversammlung kommen oder selbst Ansprüche geltend machen?

Nein, das geht leider nicht, da Sie nicht mehr Forderungsinhaber sind und die Gläubigerversammlung nicht öffentlich ist. Wir werden aber an der Gläubigerversammlung teilnehmen und über deren Ablauf berichten.


Ich habe einen Flug über Air Berlin gebucht, der mit Niki durchgeführt werden sollte und der nicht mehr stattgefunden hat. Kann ich diesen auch über Sie geltend machen?

Dies können wir im Moment noch nicht abschließend entscheiden, solange uns nicht ausreichende Unterlagen über das Verhältnis zwischen Nike und Air Berlin und über den Fortbestand von Niki vorliegen. Wir empfehlen Ihnen, Ihren Anspruch vorsorglich zunächst beim Insolvenzverwalter Lukas Flöther über dessen Portal https://airberlin-inso.de anzumelden, auch wenn dort voraussichtlich nichts zu holen ist.

Unsere Zielrichtung sind aber Schadensersatzansprüche gegen Dritte wie das Luftfahrbundesamt und die Mitglieder der Vertretungsorgane von Air Berlin. Denn diese haben es pflichtwidrig zugelassen bzw. nicht verhindert, dass Fluggäste Vorauszahlungen auf Flüge geleistet haben, deren Durchführung in Frage gestellt war. Inwieweit dies auch auf Flüge von Niki zutrifft, lässt sich aufgrund der heute vorliegenden Unterlagen nicht abschließend beurteilen. Sollten wir in der nächsten Zeit zu dem Ergebnis kommen, dass wir auch diese Ansprüche geltend machen können, werden wir dies auf dieser Seite mitteilen. Bitte schauen Sie einfach von Zeit zu Zeit wieder rein.


Mir sind dadurch, dass der von mir gebuchte Flug nicht mehr stattgefunden hat, über den Verlust des bezahlten Flugpreises hinaus Folgeschäden entstanden, z.B. weil ich als Ersatz teurere Flüge buchen musste. Kann ich diese Ansprüche auch über Sie geltend machen?
Ich habe Ansprüche wegen Flugverspätungen, wegen des Ausfalls von Flügen, die vor dem 15.08.2017 stattgefunden haben, wegen des Verlustes von Koffern o.ä. Kann ich diese Ansprüche auch über Sie geltend machen?

Leider nicht, denn hier gilt etwas Ähnliches. Zwar besteht in diesen Fällen wahrscheinlich ein Schadensersatzanspruch gegen Air Berlin, der im Insolvenzverfahren angemeldet werden könnte. Unsere Zielrichtung sind aber Schadensersatzansprüche gegen Dritte wie das Luftfahrbundesamt oder die Mitglieder der Vertretungsorgane von Air Berlin. Denn diese haben es pflichtwidrig zugelassen bzw. nicht verhindert, dass Fluggäste Vorauszahlungen auf Flüge geleistet haben, deren Durchführung in Frage gestellt war. Der entstandene Schaden durch den Verlust des Flugpreises steht der Ursache und der Höhe nach fest. Inwieweit der weitergehende Schaden durch die in Anspruch genommenen Dritten zu verantworten ist, hängt von einer Reihe individuell unterschiedlicher Faktoren ab, die im Rahmen eines Massenverfahrens nicht ohne unverhältnismäßigen Mehraufwand vorgetragen und bewiesen werden können.